Bitcoin Mining – Tipps und Informationen zum Einstieg

Die neue Kryptowährung Bitcoin ist zur Zeit in aller Munde. Beinahe täglich wachsen die Möglichkeiten, mit der digitalen Währung zu bezahlen. Kein Wunder also, dass sich eine wachsende Anzahl an Menschen dafür interessiert, wie man an Bitcoins kommt und wie die Technik genau funktioniert. Besonders spannend bei Bitcoins ist das sogenannte Mining. Denn anders als bei einer herkömmlichen Währung, hat die Kryptowährung keine Bank als ‚Mittelsmann‘. Trotzdem müssen die Transaktionen irgendwo berechnet und verschlüsselt werden.

Das passiert bei Bitcoins dezentral, das heißt: Alle Rechner, vom Smartphone-Prozessor bis zum leistungsfähigen Rechenzentrum, die am System beteiligt sind, stellen gleichzeitig ihre Rechenleistung zur Verfügung, um das System aufrechtzuerhalten. Hier kommt das Mining ins Spiel: Wer seine eigene Rechenleistung zur Verfügung stellt, wird dafür mit Bitcoins belohnt. Unter den richtigen Voraussetzungen kann sich das wirklich lohnen.

Was braucht man für das Bitcoin Mining?

Bitcoin Mining Hardware Detailaufnahme

Es braucht zunächst nicht viel, um Bitcoing Mining zu betreiben. Jedes Smartphone kann diese Aufgabe bereits erfüllen. Es lohnt sich aber erst ab einem gewissen Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Für das Mining an sich genügt eine entsprechende Software, für Windows gibt es beispielsweise den „Bitcoin Miner“. Ausschlaggebend für erfolgreiches Mining ist aber vor allem die Hardware. Noch vor wenigen Jahren wurde für die Berechnung der Transaktionen die CPU, der klassische Prozessor eines Endgeräts verwendet. Mittlerweile haben die Miner festgestellt, dass sich die deutlich leistungsfähigeren Grafikprozessoren ebenso fürs Mining nutzen lassen.

Wer also erfolgreich minen will, braucht einen starke Grafikkarte. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Hardware-System keinen sogenannten ‚Flaschenhals-Effekt‘ aufweist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein starker Prozessor und eine teure Grafikkarte auf einem modernen Mainboard verbaut sind, das dazugehörige Netzteil jedoch nicht ausreichend Saft liefert, um alle Komponenten auf hoher Leistungsstufe zu halten.

Ähnliches kann passieren, wenn nicht für eine ausreichende Kühlung gesorgt wird. Die Berechnung von Bitcoins verlangt dem System viel Rechenleistung ab, entsprechend schnell erhitzen sich die Komponenten, vor allem die Grafikkarte. Hier sollte sichergestellt werden, dass ein oder mehrere ausreichend große Lüfter oder eine Wasserkühlung auf der Platine befestigt sind. Auch wichtig: Die hohe Rechenleistung und die Kühlung erzeugen Abwärme. Wo der Mining-Rechner auf Dauer unter Volllast läuft, wird es schnell wärmer als gedacht – das kann insbesondere im Sommer nervig werden. Ein kühler Keller ist hier von Vorteil.

Fazit: Kosten-Nutzen-Verhältnis im Blick behalten

Wie der vorangegangene Absatz gezeigt hat, kann die Anschaffung von leistungsfähiger Hardware für erfolgreiches Bitcoin-Mining schnell teuer werden. Nun muss abgewägt werden: Rechnen sich die Anschaffungskosten im Verhältnis zu dem generierten Gegenwert an Kryptowährung? Hierauf kann keine pauschale Antwort gegeben werden, weil der Kurs der Währung stark schwankt. Hinzu kommt eine wichtige Überlegung: Das dauerhafte Betreiben von Bitcoin-Mining mit entsprechend starker Hardware verursacht auch Stromkosten.

Zwar können sich die Anschaffungskosten der Hardware nach einer Weile amortisieren, aber die laufenden Kosten für den Stromverbrauch sind damit noch nicht ausgeglichen. Für den Anfang sollten nicht nur die Anschaffungskosten notiert, sondern auch ein regelmäßiger Blick auf die Stromrechnung geworfen werden. Steht beides über den Zeitverlauf hinweg in einem gesunden Verhältnis zu den erwirtschafteten Boni, ist das Mining-System gelungen.